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Landeshauptstadt Hannover

 

Die Stadt Hannover ist die Landeshauptstadt des Landes Niedersachsen und gleichzeitig Zentrum der gleichnamigen Region Hannover. Mit 523.642 Einwohnern stellt sie die größte Stadt des Landes dar und liegt im Bundesranking auf dem 13. Platz. Mit einer stark aufgestellten Wirtschaft, vielen Freizeitmöglichkeiten und Erholungsangeboten, sowie einer weit zurückreichenden Geschichte, die bis ins englische Königshaus zurückgeht, ist Hannover nicht nur für seine jungen und alten Einwohner attraktiv, sondern hinterlässt auch immer bei Touristen ein durchweg positives Bild.

In dieser Rubrik werden wir Ihnen die Stadt mit Hilfe von drei Sehenswürdigkeiten vorstellen und hoffen, dass Hannover bei Ihnen in genau der gleichen guten Erinnerung bleibt, wie schon bei vielen Generationen vorher!

 

Das Neue Rathaus

 

Das Neue Rathaus in Hannover ist das Rathaus der niedersächsischen Landeshauptstadt und Hauptsitz der hannoverschen Stadtverwaltung unter ihrem Oberbürgermeister. Der wilhelminische, schlossähnliche Prachtbau in eklektizistischem Stil wurde von 1901 bis 1913 errichtet. Das erste Rathaus der Stadt war das Alte Rathaus, dessen Gebäude ab 1230 entstanden. 1863 verließ die Stadtverwaltung das Alte Rathaus und zog in das nahe gelegene Wangenheimpalais um.

Das Neue Rathaus ist eingebettet in den zehn Hektar großen Maschpark am Südrand der Innenstadt, außerhalb des historischen Stadtkerns von Hannover. Der Platz vor dem nach Nordnordost weisenden Nordflügel heißt heute Trammplatz, ist eigens im Zusammenhang mit dem Rathausbau angelegt worden und erhielt seinen Namen nach dem damaligen Stadtdirektor Heinrich Tramm. Die Südseite des Gebäudes ist dem Maschteich zugewandt.

Ein Highlight des Rathauses ist die ca. 100 m hohe Kuppel. Sie ist für Besichtigungen geöffnet. Einzigartig in Europa ist der Kuppelaufzug, der einen bogenförmigen (parabelförmig der Kuppel folgend) Fahrverlauf aufweist. Er wird oft fälschlicherweise als Schrägfahrstuhl zur Kuppel hinauf bezeichnet und mit den Aufzügen im Eiffelturm verglichen, die aber tatsächlich nur schräg fahren, ohne die Neigung zu wechseln.

 

Die Messe

 

Das Messegelände Hannover befindet sich im Süden der Landeshauptstadt Hannover (Stadtteil Mittelfeld) und ist mit einer überdachten Fläche von 496.000 m² und 26 Messehallen das größte Messegelände der Welt. Zu der 131 Hektar großen Kernfläche gehört außerdem ein Tagungszentrum.

Im Jahr 2000 wurde auf dem gesamten Messegelände die Expo 2000 ausgerichtet. Auf dem Messegelände werden jährlich bedeutende Messen wie die CeBIT (weltgößte PC-Messe) oder die Hannover Messe ausgerichtet.

Auf dem Gelände des heutigen Messegeländes befand sich bis zum Zweiten Weltkrieg eine Flugzeugwerft. Die britische Militärregierung war nach dem Krieg auf der Suche nach einem geeigneten Ort für eine Handelsmesse in Deutschland. Der früher führende Messestandort Leipzig lag nach Ende des Zweiten Weltkriegs in der Sowjetischen Besatzungszone und kam deswegen nicht in Frage.

Die Hallen des ehemaligen Metallwerks Hannover (MEHA) in Laatzen (heute Hannover-Mittelfeld) schienen für dieses Vorhaben geeignet. Im Jahr 1947 wurde dort die Exportmesse 1947 veranstaltet, die später in die Hannover Messe überging. Diese Messe war ein Erfolg und Hannover war als neuer Messestandort etabliert.

Der einzige erhaltene Baukörper aus der Ursprungszeit ist das „Haus der Nationen“ im südlichen Teil des Geländes. Die ursprünglichen fünf Hallen (mit den Bezeichnungen I, II, III, IV und V) sind im Laufe der Jahre restlos verschwunden. 1997 wurde eine sehr umfangreiche Ausstellung mit dem Thema „50 Jahre Hannover Messe“ auf der Galerie der Halle 2 gezeigt. Dabei waren auch Pläne des Messegeländes aus verschiedenen Jahren.
 
 
Der Maschsee

 

Der Maschsee ist ein künstlich angelegter 2,4 km langer und 180 bis 530 m breiter See südlich des Stadtzentrums von Hannover. Mit einer Fläche von 78 Hektar ist er das größte Gewässer in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Der See ermöglicht zahlreiche Wassersportarten und ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Er grenzt direkt an den Sportpark - und somit auch an das Stadionbad - an.

Durch Sickerwasser und Verdunstung fällt der Wasserspiegel um maximal 1,3 cm täglich, was einer Menge von 10.000 Kubikmetern Wasser entspricht. Um den Pegel konstant zu halten, sorgt für den Wasserhaushalt des Maschsees ein Pumpwerk an den Ricklinger Kiesteichen. Es hat drei Pumpen mit einer Leistung von zusammen 1000 l/s. Von dort führt eine über 800 Meter lange Leitung, die das Wasser in der Nähe der „Maschseequelle“ in den See einleitet. Je nach Witterungsverlauf müssen jährlich ein bis zwei Millionen m³ Wasser ergänzt werden. Von November bis Februar wird nicht gepumpt; während dieser Zeit sinkt der Wasserspiegel um durchschnittlich 45 cm ab.

Als Anlaufpunkt verschiedenster Sportarten - nicht zuletzt durch den angrenzenden Olympiastützpunkt Niedersachsen - etablierte sich der Maschsee als Sport-, Freizeit- und Erholungsgebiet. Die beliebtesten Aktivitäten sind unter Anderem: Segeln, Tretboot fahren, Baden, Eislaufen, Rudern und Skaten.

PS: Wer Lust hat, kann beim Bundesentscheid eine Runde Laufen um den Maschsee wagen. Die ca. 6 km lange Strecke wird von Hobbysportlern - so heißt es - in durchschnittlich 30 Minuten gelaufen. Viel Spaß dabei!

 

 

 

 

 

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